„Um den Naturschutz verdient gemacht“

Auszeichnung  Naturlandstiftung würdigt Braunfelser Bürgermeister Wolfgang Keller
Gießens Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich (v.l.) und Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner verfolgen die Ehrung von Bürgermeister Wolfgang Keller durch den Vorsitzenden Horst Ryba (Foto: Rühl)
Gießens Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich (v.l.) und Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner verfolgen die Ehrung von Bürgermeister Wolfgang Keller durch den Vorsitzenden Horst Ryba (Foto: Rühl)
Wetzlar/Braunfels Der Braunfelser Bürgermeister Wolfgang Keller ist mit dem Goldenen Rebhuhn der Naturlandstiftung ausgezeichnet worden.
Im Rahmen des Apfelmarktes in Wetzlar überreichte vor Kurzem der Vorsitzende der Naturlandstiftung Lahn-Dill, Horst Ryba, dem Baunfelser Stadtoberhaupt eine Urkunde. Vize-Landrat Heinz Schreiber (Grüne) steckte dem Geehrten das Goldene Rebhuhn an.

Ryba begründete die Auszeichnung damit, dass Keller und das Braunfelser Parlament über Jahre nachhaltig den Naturschutz gefördert und unterstützt hätten. So habe Braunfels inzwischen über 100 000 Quadratmeter als Biotopflächen zur Verfügung gestellt. Ryba lobte dabei die Zusammenarbeit zwischen Stadt und der Arbeitsgemeinschaft Natur und Umwelt (AGNU).

Mehrere Biotope zugunsten der Natur

Dadurch konnten beispielhaft mehrere größere ökologisch wertvolle Biotope angelegt und durch die Pflegegruppe betreut werden. Keller habe sich um den Naturschutz in Braunfels verdient gemacht.

Der Bürgermeister selbst dankte für die Auszeichnung, die er nur stellvertretend entgegen nehme, denn die städtischen Gremien hätten ihren Anteil daran. Die Stadt hat 1991 gemeinsam mit der AGNU das Biotop Weipersgrund angelegt. Auf 35 000 Quadratmetern Fläche wird ein Feuchtwiesenbiotop unterhalten, an dem sich auch Landwirte beteiligen.

Ein Auenwiesenbiotop wird zudem seit dem Jahr 1992 in Neukirchen auf 16 000 Quadratmetern geschützt. Auch in Philippstein gibt es seit 1990 ein 14 000 Quadratmeter großes Feuchwiesenbiotop. (lr)

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